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Was macht ein gutes WebDesign aus?

Oftmals werden von Kunden gute Designer mit der Erstellung Ihrer Homepage beauftragt. Im Nachhinein erhalten dann Internetagenturen den Auftrag für ein Redesign der Site. In diesen Fällen kommt der Auftraggeber zu spät zu der Erkenntnis, dass gute Designer nicht zwangsläufig gute Webdesigner sein müssen.

Natürlich richtet sich das Design zunächst einmal nach dem jeweiligen Zweck der Homepage und damit der Zielgruppe. Handelt es sich um einen E-Shop, eine flippige Eventagentur oder eine seriöse Anwalts- oder Arzt-Seite (wobei bei letzteren die Einschränkungen hinsichtlich Werbung zu beachten ist und daher rein informativ sein sollte)? Selbstverständlich unterscheiden sich die jeweiligen Designs völlig voneinander.

Darüber hinaus ist gutes Webdesign aber auch eine Frage des UI-Designs. UI (User-Interface) bezeichnet eine möglichst intuitive Benutzerführung bei dem im Laufe der Zeit bestimmte Standards entstanden sind. Folgende Beispiele dieser Standards finden Sie auf nahezu allen professionellen Websites.

Das Logo steht in der Regel in der obersten Zeile links und ist als Link mit der Startseite des Internetauftritts verlinkt.

Das Menu. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle findet sich das Menu oben am rechten Rand - ggf. rechts neben dem Logo.

Beim responsive Design wird das Menu in der Smartphone-Version durch ein Icon (drei horizontal übereinanderliegende Striche), dem sogenannten Hamburger-Icon gekennzeichnet. Beim Anklicken wird dann ein vertikales Menu eingeblendet. Das Menu sollte möglichst nicht mehr als 2 Ebenen beinhalten - also die Hauptmenupunkte und die jeweiligen Submenupunkte. Das Submenu sollte nur angezeigt werden wenn man den darüber liegenden Hauptmenupunkt anklickt oder mit der Maus darüberfährt.

Ebenfalls für eine Positionierung in der obersten Reihe sind z.B. Suchfunktion und Link zur Änderung der Spracheinstellung prädestiniert.

Die Punkte Impressum, Allgemeine Geschäftsbedingungen und manchmal auch ein Kontakt-Link bilden das sog. MetaMenu in der untersten Zeile.

Für die ständige Sichtbarkeit ist diese Zeile oftmals feststehend (scrollt also nicht mit), so dass nicht erst bis an das Ende der Seite gescrollt werden muss um sie zu erreichen.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Liste der Standards, die unbedingt eingehalten werden sollten. Wichtige Elemente, die ein User erst auf der gesamten Seite suchen muss verärgern ihn schnell und ein verärgerter User verlässt schnell die Seite und sucht die Infos woanders – meist auf der Website deines Ihrer Konkurrenten.

Was bei der Webseiten auch unbedingt beachten werden sollte, sind rechtliche Vorschriften. Nach dem neuen DSGV (Datenschutzgrundverordnung) muss jeder Webseiten-Betreiber dem User angeben, wenn er Cookies auf seiner Site verwendet und dem User die Möglichkeit geben, auf den Einsatz dieser Cookies zu verzichten. Weitere und ausführlichere Infos zur DSGV finden Sie z.B. hier.